Geobiologie

Geobiologie und Strahlenschutz

Michael Grabscheit  / pixelio.de

Michael Grabscheit – pixelio.de

Als Erdstrahlen werden die natürlichen Strahlungen aus dem Erdinneren bezeichnet. Das komplexeste Messgerät zum Nachweis von Erdstrahlen, ausgelöst beispielsweise durch eine Wasserader oder durch Verwerfungen, ist sicherlich der Mensch aufgrund seiner Strahlenfühligkeit. Es bedarf keiner hochkomplexen Messgeräte, um Erdstrahlen und damit indirekt eine Wasserader nachweisen zu können. Begibt sich ein Rutengänger in ein durch Erdstrahlen belastetes Areal, so kommt es zu minimalen Körperreaktionen und dadurch bedingt zum charakteristischen Ausschlag der Rute. Um die Messergebnisse richtig zu interpretieren, sind viel Hintergrundwissen und jahrelange Erfahrung notwendig. Neben der guten Ausbildung sind es das ständige Training und die Kontrolle der Messergebnisse durch andere Radiästheten, um Erdstrahlen durch eine Wasserader zu verifizieren.

Als Pionier des Rutengehens im deutschsprachigen Raum gilt Gustav Freiherr von Pohl, der ein groß angelegtes radiästhetisches Experiment wagte. Im niederbayerischen Vilsbiburg führte von Pohl Hausuntersuchungen auf Erdstrahlen unter amtlicher Aufsicht durch. Fand er eine Wasserader oder starke Messwerte durch Erdstrahlen, so wurden die betroffenen Häuser auf einem Stadtplan markiert. Von Pohl war zuvor nie in dem bayerischen Ort gewesen. Nach Beendigung des Experimentes wurde der markierte Stadtplan mit den amtlichen Aufzeichnungen der Leichenbeschau aus den letzten 10 Jahren verglichen. Das Ergebnis ließ selbst Wissenschaftler aufhorchen, denn alle im Untersuchungszeitraum zu beklagenden Krebstoten erkrankten in Häusern, die von Gustav Freiherr von Pohl als mit Erdstrahlen oder einer Wasserader belastet markiert wurden.

Durch seinen groß angelegten radiästhetischen Feldversuch gelang es erstmals unter definierten Bedingungen, einen Zusammenhang zwischen Erdstrahlen und Tumorerkrankungen herzustellen. Der Versuch wurde im Jahre 1933 von Dr. Rambeau, damals Vorsitzender der Marburger Ärztekammer, in insgesamt 3 Orten in der Nähe Marburgs wiederholt. Er kam zum gleichen Ergebnis wie von Pohl. Alle Krebsvorkommen deckten sich entweder mit geologischen Umbrüchen, Erdstrahlen, einer Wasserader oder Verwerfungen. Die Wasserader wird immer wieder als Ursache für Erdstrahlen angegeben. Vereinfacht gesagt handelt es sich bei einer Wasserader um einen unterirdischen Fluss oder Bach.

Man nimmt an, dass Wasseradern durch ins Erdreich abgesickertes Regenwasser entstehen. Das Wasser fließt dabei durch die unterschiedlichen Erdschichten und sammelt sich schließlich zu einer Wasserader. Der Strahlungseffekt ist mitunter sehr stark, bis heute ist jedoch ungeklärt, wodurch diese Art der Erdstrahlung verursacht wird. Es wird angenommen, dass die Reibung einer Wasserader an bestimmten Gesteinsschichten zu einem energetischen Effekt führt. Bekannte gesundheitliche Probleme durch Wasseradern sind beispielsweise Schlafstörungen, rheumatische Beschwerden, muskuläre Verspannungen, Kopfschmerzen oder Taubheitsgefühle mit Kribbeln in Beinen und Armen. Auch ein Zusammenhang mit Krebserkrankungen wird von den meisten Radiästheten nicht ausgeschlossen. Durch geeignete Maßnahmen zur Abschirmung und Entstörung ist ein gewisser Schutz vor Erdstrahlen jedoch möglich.

Categories: Erdstrahung, Strahlung

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