Geobiologie

Geobiologie und Strahlenschutz

ElektrosmogDie gesundheitlichen Auswirkungen von Elektrosmog werden vielfach immer noch nicht zur Kenntnis genommen oder verharmlost. Dabei sind Pflanzen, Tiere und Menschen gleichermaßen von den schädlichen Auswirkungen von hochfrequenten elektronischen Feldern betroffen. Hersteller elektronischer Geräte sind in erster Linie auf Wachstum und Profit ausgerichtet, gesundheitliche Aspekte durch Elektrosmog werden oftmals negiert. Mögliche Gesundheitsschäden oder Umweltbelastungen durch Elektrosmog könnten die Absatzzahlen drastisch verringern. Häufen sich bestimmte Erkrankungen an nahe gelegenen Elektrosmog verursachenden Standpunkten, wie beispielsweise Sendemasten, so werden die Betroffenen entweder nicht ernst genommen oder die Gefahren sind sogar bekannt, werden aber verschleiert. Internationale und nationale Wissenschaftler konnten inzwischen überzeugendes Studienmaterial vorlegen, dass mannigfaltige Störungen der Befindlichkeit und Gesundheit tatsächlich auf das Konto von Elektrosmog gehen.

Trotzdem steckt die Forschung auf diesem wichtigen Gebiet immer noch in den Kinderschuhen. Um zu verstehen, dass elektrische Felder sich negativ auf Wohlbefinden und Gesundheit auswirken können, muss man kein Wissenschaftler sein. Denn es ist allgemein bekannt, dass der menschliche Organismus selbst elektromagnetische und elektrische Felder produziert und diese in ständiger Interaktion mit künstlich geschaffenen Strahlenquellen stehen. Bei Elektrosmog handelt es sich aufgrund der Vielzahl elektrischer Strahlungsquellen um ganz unterschiedliche Felder, die ihrerseits wieder zu unterschiedlichen Beeinträchtigungen der Gesundheit führen können.

Handelt es sich beispielsweise um niederfrequente magnetische Wechselfelder, dann kann eine Beeinträchtigung der Schlafqualität die Folge sein. Denn diese Art des Elektrosmog bedingt ein Absinken des Melatoninspiegels, wobei noch niemand genau sagen kann, wie dieses nachweisbare Phänomen genau zustande kommt. Wahrscheinlich handelt es sich jedoch um pathologische Stoffwechselprozesse auf mikrozellularer Ebene. Hier besteht in Zukunft noch sehr viel Forschungsbedarf, auch durch Langzeitstudien. Diese sind auch unbedingt erforderlich, denn bereits die bisher vorliegenden Forschungsergebnisse sind mehr als alarmierend. Ständige Anspannung durch schlechte Schlafqualität zieht dann wieder andere Gesundheitsstörungen nach sich, also beispielsweise Muskelverspannungen, Veränderungen im Hormonhaushalt oder Allergien.

In Wohnräumen bewirkt Elektrostatik zunächst eine negative Beeinflussung des Raumklimas, denn durch den permanenten Elektrosmog kommt es zu Staubverwirbelungen und Luftionisation. Nicht ohne Grund klagen viele Büroangestellte besonders in Großraumbüros über Konzentrationsstörungen, Abgeschlagenheit, Wahrnehmungsstörung oder Schwindel. Im Tierversuch oder bei Pflanzen konnten bereits Erbgutveränderungen durch die Einwirkung von Elektrosmog nachgewiesen werden. Da jeder Mensch individuell anders auf Elektrosmog reagiert, scheinen die Krankheitsbilder auch in kein medizinisches Lehrbuch zu passen. Kein Wunder, dass viele Betroffene eine regelrechte Arztodyssee erleben, ohne dass sie ernst genommen werden. Wer sich also in bestimmten Umgebungen unwohl fühlt, unter scheinbar unerklärlichen Beschwerden leidet und im Bett keine Ruhe findet, sollte prüfen lassen, ob Elektrosmog als Verursacher infrage kommt.

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