Geobiologie

Geobiologie und Strahlenschutz

abschirmung-elektrosmog2Elektrosmog ist unsichtbar und kann die Gesundheit von Lebewesen nachhaltig negativ beeinflussen. Das sind keine Vermutungen, denn die Einwirkung von elektrischen Wechselfeldern auf den menschlichen Organismus konnte bereits wissenschaftlich belegt werden. Über die Langzeitfolgen von Elektrosmog kann bislang zwar nur spekuliert werden, es ist aber davon auszugehen, das viele Gesundheitsprobleme direkt oder indirekt auf diese unsichtbare elektronische Umweltverschmutzung zurückzuführen ist. Elektrosmog entsteht grundsätzlich entweder durch elektrische oder magnetische Wechselfelder. Von elektromagnetischen Wellen wird im Hochfrequenzbereich gesprochen, auch sie sind für die Entstehung von Elektrosmog verantwortlich. Die technischen Übergänge des Hoch- und Niedrigfrequenzbereiches sind dabei fließend. Mit zunehmendem Abstand von einem elektronischen Feld nimmt auch der Wirkungsgrad proportional ab. Dennoch ist es nicht möglich, sich dem Elektrosmog in der modernen Industriegesellschaft komplett zu entziehen.

Der Mensch produziert als biologisches System selbst eine geringe Menge an Elektrizität, mit feinen Messgeräten nachweisbar. Es ist deshalb auch nicht verwunderlich, dass diese geringgradigen elektrischen Spannungen mit ihrer Umwelt in Wechselwirkung stehen und von diesen beeinflusst werden. Niemand kann derzeit genau sagen, was bereits kleinste Dosen von Elektrosmog im menschlichen Körper anrichten können. Deshalb sind auch die staatlich festgesetzten Grenzwerte nur wenig aussagekräftig, zumal jedes Land seine eigenen Grenzwerte festlegt. Leider hält sich Elektrosmog aber nicht an Ländergrenzen, sondern ist im Grunde überall vorhanden.

Es kann heute sicher gesagt werden, dass vor allem Frequenz und Intensität von Elektrosmog darüber entscheiden, mit welchen gesundheitlichen Auswirkungen zu rechnen ist. Auch die Körpergröße und die Körperform eines Individuums spielt eine Rolle, denn Kinder und Kleinkinder sind besonders gefährdet und gelten als extrem elektrosensibel. Die größte aufgenommene Strahlungsenergie ist dort zu erwarten, wo die Körperabmessungen in etwa mit der Wellenlänge der Strahlung übereinstimmt. Der Resonanzbereich liegt bei Erwachsenen zwischen 30 bis 100 Mhz, was dem UKW- oder TV-Sendebereich entspricht. Mit zunehmender Frequenz nimmt die Wellenlänge ab, dadurch werden Babys und Kleinkinder durch höhere Frequenzbereiche erheblich stärker belastet.

Der Resonanzbereich von Kleinkindern liegt bei bis zu 300 Mhz, diese Art von Frequenzen liegen beispielsweise dem Flugfunk oder dem gepulsten, digitalen Richtfunk zugrunde. All diese und andere Frequenzen des Elektrosmog reichen zwar für eine Ionisation nicht aus, trotzdem haben sie das verheerende Potenzial, elektrochemische Prozesse des Stoffwechsels negativ zu beeinflussen. Und genau auf dieser Basis entstehen die oft chronischen Krankheitsbilder durch Elektrosmog. Schließlich ist jede Sinneswahrnehmung oder jede kleinste Muskelaktivität an einen elektrischen Impuls gebunden. Es sind nicht nur Schlafstörungen, Bluthochdruck oder Muskelschmerzen, die durch die Langzeiteinwirkung von Elektrosmog ausgelöst werden können, sondern vermutlich auch schwere Krankheitsbilder wie Rheuma oder Krebs. Jeder ist daher aufgerufen, die Gefahren von Elektrosmog in seinem persönlichen Lebens- und Arbeitsumfeld so gut es geht zu minimieren.

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