Geobiologie

Geobiologie und Strahlenschutz

strahlung elektrosmogViele Menschen befürchten einen schädlichen Einfluss von sogenanntem Elektrosmog auf ihr körperliches und seelisches Wohlbefinden. Dass diese Ängste nicht unbegründet sind, dafür sprechen nicht nur zahlreiche Untersuchungen und Studien zu diesem Thema, sondern so manche subjektive Beschwerden und Befindlichkeitsstörungen wie Schwindel oder Kopfschmerzen, die elektrosensible Menschen mit der Einwirkung von Elektrosmog zurecht in Zusammenhang bringen. Leider können sich Lebewesen, seien es Menschen, Tiere oder Pflanzen, dem Elektrosmog in keinster Weise entziehen, denn er ist sprichwörtlich allgegenwärtig. Selbst abseits moderner Zivilisation ist Elektrosmog noch nachweisbar. Im häuslichen Bereich oder auch am Arbeitsplatz kann es daher hilfreich sein, sich mit geeigneten Maßnahmen zur Entstörung und Abschirmung gegen Elektrosmog weitgehend zu schützen.

Dass die Industrialisierung und die damit einhergehende Technisierung nicht nur segensreich ist, sondern auch erhebliche Risiken und Nebenwirkungen haben kann, ist nicht erst seit dem Siegeszug sogenannter Drahtlostechnologien bekannt. Umfragen unter Verbrauchern haben ergeben, dass sich bereits jeder sechste Deutsche Gedanken über die Langzeitauswirkungen von elektromagnetischer Strahlung gemacht hat. Elektrosmog ist eine durchaus gefährliche, wenn auch unsichtbare Umweltverschmutzung durch elektrische Geräte aller Art, Mobiltelefone, WLAN oder Sendemasten. Der Stand der Forschung zu dieser Thematik ist leider auch heutzutage immer noch nicht optimal, denn die Forschungsergebnisse widersprechen sich und niemand kann bislang seriös die Langzeitfolgen von Elektrosmog abschätzen.

Die Grenzwerte, die von Regierungskommissionen immer wieder neu festgelegt werden, dienen allenfalls zur Beruhigung der Bevölkerung, ein maßgeblicher Schutz sind sie jedoch nicht. Denn jede Strahlungsart, und sei sie noch so gering, wirkt auf feinstofflicher, zellularer, molekularer und atomarer Ebene und kann damit pathologische Vorgänge initiieren, die mit den gängigen Messgeräten überhaupt nicht erfasst werden können. Kein Wissenschaftler bestreitet, dass Elektrosmog Einfluss auf die Gehirnzellen von Mensch und Tier nimmt. Hierzu wurden auch bereits Tierversuche durchgeführt, mit zum Teil erschreckenden Ergebnissen. Laborratten zeigten während der Aussetzung mit elektromagnetischen Strahlen ganz eindeutig vermehrte Stresssymptome.

Es muss davon ausgegangen werden, dass diese Ergebnisse im Tierversuch auch auf andere biologische Organismen, also auch auf den Menschen, übertragbar sind. Insbesondere konnte eine vermehrte Durchlässigkeit der sogenannten Blut-Hirn-Schranke nachgewiesen werden. Auch das Auftreten bestimmter Arten von Hirntumoren wird mit Elektrosmog in Zusammenhang gebracht. Vor der Durchführung weitergehender Entstörmaßnahmen gegen Elektrosmog sollte zunächst alles daran gesetzt werden, die Belastungen im privaten und geschäftlichen Bereich zu minimieren. Dazu gehören beispielsweise der konsequente Verzicht auf Drahtlostechnologien oder auf Schnurlostelefone. Geräte, wie beispielsweise der Wasserkocher oder CD-Player, welche nur punktuell gebraucht werden, sollten immer vom Netz genommen werden. Eine kluge Platzierung von Elektrogeräten ist ebenfalls hilfreich, Telefone sollten also besser im Flur stehen und Radiowecker nicht zu dicht am Bett.

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