Geobiologie

Geobiologie und Strahlenschutz

MigräneanfallDurch elektromagnetische Strahlung wird der Organismus unter Dauerstress gesetzt. Zusammen mit den weiteren Stressfaktoren im Alltag, wie beispielsweise Lärm oder Feinstaub, potenzieren sich sich die Gefahren durch Elektrosmog. Es muss davon ausgegangen werden, dass die dauerhafte Einwirkung von Elektrosmog zu Zellschädigungen führt, wobei es nicht nur auf die Konzentration der Strahleneinwirkung unterschiedlicher Frequenzspektren ankommt. Um Gefahren durch Elektrosmog zu minimieren, ist die Orientierung an den staatlich festgelegten Grenzwerten nur wenig hilfreich, außerdem sind die Grenzwerte für Elektrosmog in Europa bis heute nicht einheitlich geregelt. Wie jedermann weiß, macht Elektrosmog natürlich nicht vor Ländergrenzen halt. Die Dauerberieselung mit Elektrosmog muss als Massenversuch an der Bevölkerung bezeichnet werden, denn über die tatsächlichen Langzeitfolgen auf Körper und Psyche kann nur spekuliert werden.

Erschöpfung, Überreizung oder die vermehrte Ausschüttung von Stresshormonen und viele andere unspezifische Beschwerden und Befindlichkeitsstörungen stehen mit er Exposition von Elektrosmog in engem Zusammenhang. Viele Menschen bemerken zwischen Radiohören, TV und WLAN eine herabgesetzte Konzentrations- und Merkfähigkeit. In internationalen Studien konnte nachgewiesen werden, dass besonders das sogenannte vegetative Nervensystem unter der Einwirkung von Elektrosmog erheblich leidet. Das Vegetativum ist wiederum eng an das Hormonsystem gekoppelt. Letztlich hat also Elektrosmog das Potenzial den gesamten zellularen Ablauf des physiologischen Stoffwechseln durcheinander zu bringen. Die dadurch bedingte Übersäuerung und Verschlackung kann auch zu Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Verdauungsproblemen oder Änderung der Schlafgewohnheiten führen.

Die Entgiftungs- und Ausscheidefunktionen von Nieren, Magen, Darm und Lunge werden durch eine Übersäuerung überlastet. Im Zwischenzellgewebe sammeln sich also im Laufe der Zeit immer mehr sogenannte Stoffwechselschlacken an, die schließlich auch zu chronisch-entzündlichen Prozessen führen können. In der Folge leidet auch das Immunsystem unter dem Dauerstress durch elektromagnetische Felder. Bei entsprechender Disposition können die Betroffenen vermehrt unter grippalen Infekten durch eine Absenkung der Anzahl von weißen Blutkörperchen leiden. Infekte verlaufen meist langwieriger und heilen nicht mehr so gut ab, weil das Immunsystem auf Sparflamme schaltet.

Werden keine Gegenmaßnahmen im Sinne von Entstörung getroffen, dann kann die fortschreitende Zellschädigung durch Brüche in der DNA auch zu Tumorerkrankungen führen. Nicht zuletzt müssen auch die psychischen Folgen durch Elektrosmog in den Blick genommen werden. Es ist in der baubiologischen Praxis lange bekannt, dass Radar, Handy, WLAN oder DECT starke Belastungen darstellen, die durch den Mechanismus der Veränderung des Serotonin- und Dopaminstoffwechsel zu Stimmungsschwankungen bis hin zu schweren Depressionen führen können. Es gibt in diesem Zusammenhang ernstzunehmende Hinweise aus Tierversuchen mit Ratten, dass diese wichtigen Neurotransmitter durch eine beständige Einwirkung von Elektrosmog nicht mehr ausreichend produziert werden. Auch die immer weiter steigende Zahl von Patienten mit Autoimmunerkrankungen könnte ein Hinweis auf die körperlichen Dauerfolgen von Elektrosmog sein.

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