Geobiologie

Geobiologie und Strahlenschutz

Die Strahlenbelastung durch elektrische Felder ist allgegenwärtig. Nicht nur Baubiologen warnen seit Langem vor möglichen gesundheitlichen Folgen des Elektrosmog. Es sind insbesondere scheinbar unerklärliche Beschwerden, wie Unwohlsein, Schwindel, Erschöpfung oder Allergien, die durch Elektrosmog begünstigt oder ausgelöst werden können. Doch damit nicht genug, denn Elektrosmog steht auch im Verdacht ernste Erkrankungen wie entzündliches Rheuma oder Krebs verursachen zu können. Besonders Kinder und Heranwachsende sind gefährdet, denn ihre Organsysteme sind noch nicht vollständig ausgereift und dementsprechend anfällig für Mutationen. Im Tierversuch an Ratten konnte nachgewiesen werden, dass Elektrosmog Brüche an der DNA-Helix, also an der Erbinformation jeder Körperzelle, hervorrufen kann. Damit ist der Boden für Zellmutationen und damit für die Entstehung von bösartigen Tumoren bereitet.

Nervenzellen sind aufgrund ihres großen elektrischen Potenzials für die Einwirkung von Elektrosmog besonders sensibel. Auch wenn staatlich festgesetzte Grenzwerte eingehalten werden, bedeutet dies keinesfalls Entwarnung. Denn die Gefahren durch diese sogenannte Minderstrahlung auf biologische Organismen konnte zweifelsfrei nachgewiesen werden. Manche Menschen sind besonders elektrosensibel und reagieren auf die elektrische Umweltverschmutzung besonders empfindlich. Jeder ist dazu aufgerufen, durch geeignete Schutzmaßnahmen die Gefahren durch Elektrosmog im persönlichen Umfeld so weit wie möglich zu reduzieren. Sämtliche elektronischen Geräte sollten aus dem Schlafzimmer verbannt werden, auch das eingeschaltete Mobiltelefon hat auf der Nachtkonsole nichts zu suchen.

Wer viel mobil telefonieren muss, kann ein Headset verwenden, um den Abstand zur Antenne zu vergrößern. Am Arbeitsplatz oder zu Hause sollte auf Drahtlostechnologien wie WLAN verzichtet und besser über Kabel im Internet gesurft werden. Neben diesen allgemeinen Maßnahmen zur Risikominimierung können auch weitergehende Entstörungen gegen Elektrosmog erforderlich sein. Auch muss geschaut werden, ob wirklich alle in einem Haushalt befindlichen Elektrogeräte tatsächlich notwendig sind. Unbenutzte Geräte sollten komplett vom Netz genommen werden, auch Geräte im Stand-by-Modus erzeugen Elektrosmog. Durch eine qualifizierte Beratung direkt vor Ort ist es möglich, Gefahrenquellen durch Elektrosmog zu erkennen und durch geeignete Maßnahmen deutlich zu senken. Investitionen gegen Elektrosmog sind der eigenen Gesundheit zuliebe immer sinnvoll.

Generell kann empfohlen werden, zu elektronischen Geräten immer genügend Abstand zu halten, insbesondere auch zum Fernsehbildschirm. Beim Handykauf sollte auf den sogenannten SAR-Wert als Maß für die Intensität der Strahlung geachtet werden. Bei Schnurlostelefonen in der Wohnung oder am Arbeitsplatz sollten strahlungsarme Modelle bevorzugt werden. Bei diesen Modellen sinkt die Strahlung bei aufgelegtem Hörer fast auf Null. Wer in der Nähe von Hochspannungs- oder Sendemasten lebt, kommt um zusätzliche Abschirmmaßnahmen gegen Elektrosmog meist nicht herum. Für Personen, die näher als etwa 150 Meter an einem Sendemast wohnen, könnte sogar ein erhöhtes Alzheimer-Risiko bestehen.

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