Geobiologie

Geobiologie und Strahlenschutz

esmogWir Menschen sind ständig einer Vielzahl natürlicher und künstlicher Strahlungsquellen ausgesetzt, oft mit weitreichenden Folgen für Wohlbefinden und Gesundheit. Drahtlose Technologien, elektrische Geräte, Sendemasten oder Handys scheinen für viele Gesundheitsstörungen beim Menschen, aber auch bei Pflanzen und Tieren verantwortlich. Die wissenschaftliche Forschung zu diesem ebenso wichtigen wie sensiblen Thema steckt zwar immer noch in den Kinderschuhen, dennoch häufen sich die Hinweise auf ernste Gesundheitsgefährdungen durch Elektrosmog bis hin zur Entstehung von schweren Krankheiten wie Krebs oder Rheuma. Strahlen durch Elektrosmog wirken immer auf einer feinstofflichen, zellularen Ebene. Viele Krankheitsbilder in der Allgemeinarztpraxis lassen sich heute nicht mehr eindeutig zuordnen, besonders dann, wenn Menschen in unmittelbarer Nähe von Sendemasten oder Hochspannungsleitungen leben müssen.

Elektrosmog ist eine künstliche Strahlung, auf die der Mensch der Neuzeit absolut nicht eingestellt ist, deshalb kann heute auch niemand ernsthaft abschätzen, mit welchen gesundheitlichen Langzeitfolgen zu rechnen ist. Daran ändern auch die staatlich festgesetzten Grenzwerte für die verschiedenen Strahlungsarten des Elektrosmog nichts. Denn auch die sogenannte Minderstrahlung hat bereits Auswirkungen auf zellularer und molekularer Ebene. Körperliche und hormonelle Vorgänge werden durch die Einwirkung von Elektrosmog nachhaltig gestört, die genauen Zusammenhänge sind im Detail aber noch nicht bekannt. Sicher ist nur, dass viele, besonders elektrosensible Personen, unter Elektrosmog subjektiv leiden. Elektrosmog könnte durch diese noch nicht genau erkannten Mechanismen auch für eine Reihe von psychischen und psychiatrischen Leiden verantwortlich sein.

Als Thomas Edison im Jahre 1879 die erste elektrische Glühbirne in Betrieb nahm, konnte er nicht ahnen, welche globalen gesundheitlichen Probleme aus den weiterentwickelten Technologien seiner Erfindung erwachsen würden. Der schädigende Einfluss auf den Organismus erfolgt durch unsichtbare elektrische Kraftfelder. Durch die Liebe des Menschen zu elektronischen Helfern leben wir heute permanent in einem dichten Nebel von elektromagnetischen Strahlen, auch als Elektrosmog bezeichnet. Diese Felder sind ubiquitär nachweisbar, also nicht nur im eigenen Wohn- oder Arbeitsbereich, sondern auch in Wäldern oder Bergtälern. So gesehen kann sich niemand wirklich der Gefahr durch Elektrosmog ganz entziehen, durch sinnvolle Abschirmmaßnahmen oder die Reduzierung der Strahlungsquellen in den eigenen 4 Wänden kann der Elektrosmog aber wenigstens reduziert werden.

Drahtlose Technologien haben sich in den letzten 20 Jahren praktischen epidemieartig auf dem Globus verbreitet. Strahlungen und Grenzwerte halten sich bekanntlich auch nicht an Ländergrenzen, die Gefahren sind deshalb weltweit fließend und die Grenzwerte für Elektrosmog uneinheitlich. Durch Empirie und Forschung wird heute angenommen, dass insbesondere Befindlichkeitsstörungen, Schwindel, Bluthochdruck, Lernstörungen, chronische Müdigkeit oder Stress mit Elektrosmog in einem direkten Zusammenhang stehen könnten. Es existieren leider auch Hinweise darauf, dass selbst schwere Krankheitsbilder wie Leukämie, Missbildungen, Herzprobleme oder Alzheimer auf dem Boden einer Dauerexposition mit elektromagnetischen Feldern zumindest begünstigt werden.

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