Geobiologie

Geobiologie und Strahlenschutz

Innsbruck, Fügen – Können Wasseradern und elek­tromagnetische Strahlungen Schwangerschaften verhindern? Vor acht Jahren wurden solche Theorien von Josef Zech, Chef der privaten Kinderwunschklinik, noch belächelt. „Das war auch noch der Fall, als ich 2006 bei einem Vortrag war, wonach sich geopathogene Störzonen wissenschaftlich belegbar negativ auf unsere Gesundheit auswirken“, erinnert sich der Mediziner.

Dazumal traf er nach dem Vortrag den Rutengänger Peter Mayer aus Fügen, dem Zech von seinen starken Schmerzen im linken Knie erzählte. Mayer nahm da­raufhin Störfeldmessungen im Büro des Mediziners vor. „Er behauptete, eine Wasserader und Erdstrahlen würden sich genau dort bei meinem Schreibtisch kreuzen, wo sich mein linkes Knie befand. Ich war sehr skeptisch, wollte ihn aber nicht verletzen. Daher verschoben wir den Schreibtisch“, erinnert sich Zech. „Kaum zu glauben, aber danach waren meine Knieschmerzen weg.“

Als eine seiner Patientinnen ohne erkennbare Ursache vier Fehlversuche bei der künstlichen Befruchtung erlitt, fiel ihm Peter Mayer wieder ein. „Der Bund hätte weitere Befruchtungen nicht mehr gezahlt, ich wollte sie aber nicht in die Wüste schicken“, erzählt Zech. „Sie erzählte, dass sie immer so einen unruhigen Schlaf habe.“ Zech schickte die Frau zu Peter Mayer und der wurde im Schlafzimmer der Frau erneut fündig, was ungünstige Strahlungen anbelangte. „Danach schlief sie herrlich, hatte wunderbare Eizellen und wurde bei einem weiteren Befruchtungsversuch auf Anhieb schwanger“, berichtet Josef Zech. Der Mediziner schrieb diesen Erfolg zunächst dem Placebo-Effekt zu. Doch immer, wenn er bei schwierigen Fäll schulmedizinisch nicht weiterkam, hieß der letzte Ausweg Peter Mayer. „Es handelt sich um etwa zehn Fälle. Sechs wurden danach sofort schwanger, von dreien habe ich nichts mehr gehört“, sagt Zech. Gerüchteweise sollen die drei sogar anschließend auf natürliche Weise schwanger geworden sein. „Ich möchte das alles aber nicht als wissenschaftliche Erkenntnis hinstellen. Dafür müsste es mehr Fälle geben“, betont Zech. Was für ihn zählt: Es hat niemandem geschadet und aus welchem Grund auch immer indes offenbar genutzt.

Peter Mayer wird immer wieder von Ärzten und Heilpraktikern bei gewissen Symptomen kontaktiert. Er ist nach einem Kurs bei der bekannten Rutengängerin Käthe Bachler aus Abtenau seit fast zwanzig Jahren mit der Wünschelrute unterwegs, um Wasseradern aufzuspüren. „Dafür braucht man sehr viel Sensibilität. Das kann man nicht lernen“, erklärt Mayer, der als einziger gewerblicher Rutengänger keine Produkte gegen Wasser- und Erdstrahlen verkauft. „Denn es gibt in jedem Raum gute Plätze. Mitunter reicht es, das Bett um 50 cm zu verschieben“, sagt er. Sein Körper ist die Antenne beim Rutengehen. „Er schließt den Stromkreis. Dadurch ist die Rute unter Spannung und schlägt aus“, erklärt Mayer. Das sei körperlich sehr anstrengend, weshalb er mehr als zwei derartige Messungen am Tag nicht durchführen könne. Mittels Messgeräten ermittelt er zudem Erdstrahlen und Elektrosmogwerte im Nieder- und Hochfrequenzbereich. „Der Mensch stellt eine Antenne dar, da er hauptsächlich aus Wasser besteht. Daher sollte man das Handy nicht am Körper haben“, rät Mayer. „Ein Handy im Hosensack ist schon fast ein Verhütungsmittel“, meint Mayer. Damit sich der Körper im Schlaf erholen und Abwehrkräfte bilden kann, sei es im Schlafzimmer wichtig, Belastungen durch Radiowecker, WLAN, Handy und insbesondere Schnurlostelefone zu vermeiden. Netzfreischalter und Zeitschaltuhren nennt Mayer als Lösungen.

„Bei mindestens der Hälfte der Leute, die sich bei mir wegen Problemen melden, steht das Bett falsch“, betont Mayer. Kinder würden besonders sensibel reagieren. „Wenn Babys sich im Bett immer drehen, kann das ein Zeichen sein, dass sie so Strahlen ausweichen. Wo sich ein Kind hinlegt, um zu schlafen, sollte das Bett stehen“, meint Mayer und ergänzt, Hunde würden Strahlungen meiden, Katzen sie suchen.

Die Auswirkungen, die die Strahlungen hätten, könnten von Schlafstörungen über Neurodermitis, Bettnässen bis hin zu psychischen Problemen reichen. Dass Peter Mayer auf gewisse Art und Weise mitunter mit seiner Wünschelrute zum Wunschkind verhilft, freut ihn besonders. Dankeskarten, die er von den Müttern erhielt, hat er daher auch alle aufgehoben.

Quelle : tt.com

Categories: Erdstrahung, Strahlung

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