Geobiologie

Geobiologie und Strahlenschutz

Neben dem natürlichen Magnetfeld der Erde wirken auch elektrische Felder, die bei der Benutzung technischer Geräte entstehen, auf den menschlichen Körper ein. Die technologische Weiterentwicklung bringt regelmäßig nutzbringende Produkte auf den Markt. Mit jeder neuen technischen Erfindung kann jedoch auch die Belastung durch Elektrosmog steigen. Der folgende Beitrag erklärt was Elektrosmog ist, wie dieser entsteht und welche Auswirkungen E-Smog auf den Menschen haben kann.

Was ist Elektrosmog?

Esmog2Elektrosmog ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl verschiedener magnetischer, elektrischer oder elektromagnetischer Felder. Elektrosmog ist unsichtbar und geruchsneutral, sodass der durchschnittliche menschliche Organismus die Immissionen nicht ohne Weiteres wahrnehmen kann. Um E-Smog aufzuspüren bedarf es technischer Messverfahren oder einem besonderen Spürsinn, der als Elektrosensibilität bezeichnet wird. Die Kennzahl für die Menge elektromagnetischer Immissionen wird unter dem Begriff elektromagnetische Umweltverträglichkeit, kurz EMVU, zusammengefasst. Dieser bestimmt die zulässigen Grenzwerte, die beispielsweise in technischen Einrichtungen entstehen dürfen.

Wie entsteht Elektrosmog?

Elektrosmog entsteht dort wo technische Geräte und Einrichtungen betrieben werden. Wichtiger Entstehungsfaktor für E-Smog ist die Elektrizität: Wird sie produziert, verbraucht oder zwischen zwei Punkten transportiert, entstehen Wechsel- oder Gleichfelder, die in einer „elektrischen Verunreinigung“ der Umgebung münden. Eine weitere Unterscheidung betrifft die Schwingungsfrequenz der magnetischen Strahlung. Niederfrequente Strahlung produziert wenige Schwingungen pro Sekunde; hochfrequente Strahlung dagegen viele tausend Schwingungen pro Sekunde. Frequenzlose Felder werden als statisch bezeichnet. Im täglichen Leben häufig genannte Quellen für Elektrosmog sind beispielsweise Radiosendemasten, Mobiltelefone, Elektrizitätskraftwerke, Strommasten, aber auch das heimische Stromversorgungsnetz, die Mikrowelle oder der Computer samt WLAN-Anbindung.

Welche Auswirkungen hat Elektrosmog auf den Menschen?

Elektrosmog kann sich auf vielfältige Weise auf den menschlichen Organismus auswirken. Ist die Strahlenbelastung zu hoch, können deutlich spürbare Beeinträchtigungen auftreten. Ein gestörtes Schlafverhalten zählt zu den häufigsten Beobachtungen: Nächtliche Unruhe, Müdigkeit am Morgen, Konzentrationsprobleme, Nervosität oder Kopfschmerzen nehmen viele durch E-Smog belastete Menschen wahr. Auch wenn Experten sich über den direkten Zusammenhang zwischen E-Smog und Schadwirkung streiten, sind die Beobachtungen bezüglich möglicher Beeinträchtigungen ernstzunehmen.

Können Krankheiten durch Elektrosmog entstehen?

Elektrosmog wirkt sich direkt auf die Zirbeldrüse aus und hemmt somit die Melatoninproduktion. Neben der schlaffördernden Wirkung von Melatonin, gilt das Hormon als krebshemmend auf bestimmte Turmorarten. Die Gefahr eines erhöhten Risikos an Blutkrebs zu erkranken kann also nicht ausgeschlossen werden. In Tierversuchen zeigten sich zudem Schäden am Genmaterial, biochemische Hirnveränderungen und Auswirkungen auf das Lymphsystem. Hohe elektromagnetische Strahlenbelastungen in den Schlafräumen können zu chronischen Schlafstörungen führen. Indirekt wirkt sich die schlechte Schlafqualität dann auch das tägliche Leben aus. Bis zu zu beobachtbaren Verhaltensstörungen reicht die Palette der Beeinträchtigungen.

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